Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf dieser Website surfen sind Sie damit einverstanden, dass wir Cookies nutzen, um die Nutzung unserer Internetseiten zu messen und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Wenn Sie nicht einverstanden sind, können Sie die Cookies in Ihrem Webbrowser deaktivieren. Das Tracking des verwendeten Webanalysedienstes Piwik kann deaktiviert werden. Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

EnBW setzt bei Elektromobilität auf System von NTT DATA

Ladesäulenmanagement für Elektrofahrzeuge nutzt Open Charging Station Controller (OCC)

München, 12. Januar 2016 – Die Verfügbarkeit öffentlicher Ladestellen gilt als einer der Schlüssel für eine flächendeckende Verbreitung der Elektromobilität. Das Energieversorgungsunternehmen EnBW Energie Baden-Württemberg AG setzt beim Betrieb  ihrer Ladeinfrastruktur zukünftig auf das Ladestellenmanagementsystem OCC der NTT DATA, das für den europäischen Markt konzipiert wurde und über umfangreiche intelligente Features verfügt.  

Die EnBW AG ist in Deutschland derzeit eines der führenden Unternehmen im Bereich Elektromobilität. Sie betreibt aktuell rund 750 öffentliche Ladepunkte für Endkunden. Für Management, Verwaltung und Abrechnung der Ladestationen setzte der Energieversorger bisher das Backend-System „eCharge“ ein. Das Unternehmen hatte einen Nachfolger für dieses System neu ausgeschrieben: NTT DATA erhielt mit seinem praxiserprobten Lösungsangebot OCC (Open Charging Station Controller) den Zuschlag.  

NTT DATA übernimmt die Integration des OCC in die IT-Systeme der EnBW AG. „Daneben implementieren wir weitere, für EnBW wichtige Features in den OCC, wie z.B. das Roaming mit weiteren Mobilitätsanbietern sowie verschiedene Zusatzfunktionalitäten“, ergänzt Simon Bernhard, Client Partner bei NTT DATA. NTT DATA profitiert dabei auch von den umfangreichen Erfahrungen der EnBW sowie deren eCharge-System, dessen Funktionalitäten zum Teil in den OCC einfließen.    

Besonderes Augenmerk liegt bei diesem Projekt auf der Interoperabilität. Derzeit gibt es national und international eine Vielzahl von Ladestellennetzwerken mit unterschiedlichen Betreibern und verschiedenen Zugangs- und Bezahlsystemen. Jochen Kaltenbach, zuständiger Projektleiter bei der EnBW, legt in diesem Projekt daher besonders großen Wert auf einen erfahrenen Partner, der über das nötige Know-how für das Zusammenspiel der beteiligten Akteure verfügt: „NTT DATA verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Elektromobilität. Schon seit 2010 treibt NTT DATA den Ausbau der Elektromobilität aktiv im Rahmen von Forschungsprojekten in Europa und Asien voran und setzt den OCC mittlerweile als Ladestellenmanagementsystem bei mehreren namhaften Kunden erfolgreich ein.“  

Über die zukünftige Entwicklung der Elektromobilität spricht Gerhard Hagenauer, Head of i-Mobility, NTT DATA Österreich: „Wir haben unseren Ansatz in den letzten Jahren sehr schnell hin zu ‚i-mobility‘, einer integrierten und intelligenten Mobilität, entwickelt und genau dort liegt unserer Ansicht nach auch die Zukunft. Es geht dabei nicht nur um den Wechsel von konventionellen Fahrzeugen zu Elektroautos, sondern um eine generelle Entwicklung hin zu intermodalen Verkehrskonzepten. Diese werden den Individualverkehr barrierefrei mit dem öffentlichen Verkehr verknüpfen. Ein Grundstein dafür ist eine einfache und benutzerfreundliche Ladestelleninfrastruktur, zu der auch unser OCC gehört und die das Stromtanken schnell und unkompliziert ermöglicht“.  

Die Elektromobilitätsinitiative der Bundesregierung will Deutschland mit einer Million rein elektrisch betriebener Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 an die Weltspitze bringen. Eine der großen Herausforderungen auf dem Weg zu diesem ambitionierten Ziel ist nach wie vor eine funktionierende, bundesländerübergreifende Ladeinfrastruktur, an deren nachhaltigem Aufbau die EnBW auch in Zukunft mitarbeiten wird.

Download