#nttdataHackathon2018 – code-eat-(sleep)-repeat | NTT DATA

Montag, 03. Dez 2018

#nttdataHackathon2018 – code-eat-(sleep)-repeat

… 9 Teams aus 8 Ländern 24 Stunden coden!

Hackathon ist, wenn du morgens (denn ein bisschen Schlaf muss sein) übermüdest aufwachst und deine allerersten Gedanken neue Inhalte für deinen Code ausspucken, den du unbedingt noch ändern willst. So oder so ähnlich haben sich die Programmierer gefühlt, die für das Finale unseres globalen Hackathon im November bei bei uns im Ensō – The Space for Creators in München antraten. Mit von der Partie waren neun Teams mit Mitarbeitern von NTT DATA aus vielen Ländern: Brasilien, China, Dänemark, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexico, Portugal, Rumänien, Spanien, Türkei, UK und USA – darunter auch unser deutsches Team die „Jabberwockys“, die den deutschen Vorentscheid gewonnen hatten. Mit diesen Teams aus aller Welt erlebten wir eine großartige, internationale Atmosphäre in unserem Co-Creation Space in München.

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Sustainability ist eines der übergeordneten Ziele der NTT Group, um so die Welt mit Hilfe von Technologien wie Artificial Intelligence (AI) zu einem besseren Ort zu machen.  So drehte sich der diesjährige Hackathon darum, wie sich mit Artificial Intelligence Sustainability-Lösungen entwickeln lassen. Die Idee muss nachhaltig sein und auf die UN Sustainable Development Goals einzahlen.

Warum überhaupt ein Hackathon? Klar, coden soll Spaß machen, aber eigentlich geht es darum, dass unsere Hackathons das globale Miteinander innerhalb von NTT DATA weltweit voranbringen. Smarte Ideen können so einmal unabhängig vom Projektgeschäft in kurzer Zeit vorangebracht werden. Und nicht zuletzt lassen sich viele Ideen, langfristig in neue Geschäftsmodelle oder Anwendungen für Kunden überführen. 2019 wird die Demokratisierung von AI voranschreiten, das heißt AI-Funktionen, wie Bilderkennung oder Sprachverarbeitung, können ohne tiefe technologische Kenntnis in Anwendungen integriert werden. In unserem globalen Netzwerk treiben wir auch mit dem Hackathon deren Anwendung weiter, um mit dieser Technologie deutschen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Mitgefiebert wurde vor, während und nach dem Hackathon auch auf Twitter, was wiederum zeigt, wie stark sich unsere Teams und Mitarbeiter mit dieser Veranstaltung identifizieren. Trotz der Challenge erlebten wir einen sehr partnerschaftlichen und offenen Umgang aller untereinander.

Gesehen haben wir viele Ideen, Neugier und Kreativität, die sich so – frei von den Zwängen und Notwendigkeiten im Beratungsgeschäft – Raum verschaffen konnten. Eine starke Motivation, in kurzer Zeit, viel zu erreichen.  ITler aus vielen Teilen der Welt, die sich gerade beim abschließenden Teamevent unkompliziert miteinander vernetzen konnten und dies für ihre weitere Arbeit bei NTT DATA beruflich gut nutzen werden. Allgegenwärtig begegneten uns übrigens rote Hüte, die Red Hat, Partner für die NTT DATA Cloud-Plattform Altemista, zur Verfügung gestellt hatte.

Wie immer fiel es der international besetzen Jury nicht leicht, die Sieger der Challenge zu ermitteln, da alle Lösungen wirklich spannend und technologisch top sind und zusätzlich Sustainability als Grundgedanken verfolgen. Die Juroren rund um unseren CTO Oliver Köth wählte die Gewinner anhand der festgelegten Kriterien „Engineering“, „Innovation“ und „Business Impact“ aus. In ihrer finalen Besichtigungsrunde nahmen sie sich, ausgerüstet mit einer großen Stoppuhr, pro Team 15 Minuten Zeit, um sich die Lösungen präsentieren zu lassen.

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Beginnen wir mit Platz 3: Das Team „Hack to the future“ von itelligence holte sich mit ihrem „Futurizer“, einem Life Coach, den dritten Platz – herzlichen Glückwunsch nochmal an dieser Stelle!

Der Life Coach basiert auf einer Eigen-Profilerstellung und dem Abgleich von Profilen anderer Menschen mit den gleichen anvisierten Lebenszielen. So kann die Lösung Profile von Leuten finden, die bereits das erreicht haben, was man selbst gerne erreichen möchte und analysieren, was diese Personen dorthin gebracht hat.

Verfolgt jemand beispielsweise das Ziel, sich beruflich in Richtung CFO zu entwickeln, stellen sich viele Fragen: Welche wichtigen Rahmenbedingungen gilt es zu beachten? Also welche Skills, welcher Werdegang, welches persönliches Umfeld, welche Hobbies und private Interessen sind dafür von Vorteil? Der erste Schritt ist, ähnliche Profile im Internet, zum Beispiel bei LinkedIn oder anderen Social Media Profilen zu finden. Stichwort „Intelligent data crawling“ – hierbei werden mittels eines Computerprogramms Profile nach bestimmten Kriterien durchsucht. Sind diese Profile erst gefunden lässt sich anschließend analysieren, wie es diese Personen dorthin geschafft haben.

Auf Rang 2 landete das japanische Team von NTT DATA Corp. mit ihrer Lösung „StOp − Street Operator“ – Gratulation zu Platz 2! Ihr Vorschlag: eine immersive und intelligente Verkehrssteuerung durch Projektionen zu ermöglichen, um unter anderem den Verkehrsfluss zu verbessern.

Das Konzept basiert auf der Grundidee, dass sich Autos, Busse, Züge – also eigentlich alle Verkehrsmittel stetig weiterentwickeln. Sie werden intelligenter und digitaler. Straßen blieben bei dieser Entwicklung bisher außen vor. Das gab dem Team den Anstoß, auch die Verkehrswege in die technologische Weiterentwicklung aufzunehmen mit dem Ziel, Straßen schlauer zu machen. Die Umsetzung sieht dann so aus: Grundsätzlich nehmen Kameras die aktuellen Verkehrssituationen auf. AI beurteilt die Lage und mittels Projektionen wird der Verkehrsfluss gelenkt. So lassen sich zusätzlich auch die Verkehrsteilnehmer ohne Auto oder anderes digitalisiertes Verkehrsmittel wie beispielsweise Fußgänger oder Fahrradfahrer – entsprechend einbeziehen und lenken. Durch frühzeitiges Warnen vor gefährlichen Situationen könnten sich so Unfälle vermeiden lassen. Angedacht ist ebenfalls eine automatische Alarmierung des Rettungsdienstes bei Verkehrsunfällen – so sind Rettungskräfte schneller vor Ort.

Verpasst nicht den nächsten Teil unseres Blogs über den globalen Hackathon − dann stellen wir ausführlich die Lösung unseres deutschen Gewinnerteams, den Jabberwockys, vor.




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